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Freiheit statt Pflicht: Unternehmerkind & finanzielle Unabhängigkeit – mit Pia Kondermann

Finanzen sind für viele ein Thema, mit dem man sich irgendwann beschäftigt.

Für Pia Kondermann war es schon viel früher präsent.

Nicht, weil sie es sich bewusst ausgesucht hat – sondern weil sie in einer Unternehmerfamilie aufgewachsen ist. Gespräche über Verantwortung, wirtschaftliche Entscheidungen und auch Unsicherheiten gehörten ganz selbstverständlich dazu.

Während andere Kinder vielleicht wenig Berührungspunkte mit Zahlen, Geld und Unternehmertum haben, entsteht hier früh ein ganz eigener Blick auf diese Themen.

Und genau dieser Blick hat Pia geprägt.

Er hat sie nicht nur in ein BWL-Studium geführt, sondern letztlich auch in die Selbstständigkeit – als Finanzplanerin, mit dem Ziel, Menschen dabei zu unterstützen, ihre finanzielle Zukunft bewusst und selbstbestimmt zu gestalten.

Freiheit statt Pflicht: Unternehmerkind, Selbstständigkeit & finanzielle Unabhängigkeit – mit Pia Kondermann

Unternehmerfamilie als Prägung – mehr als nur ein Umfeld

Wer in einer Unternehmerfamilie aufwächst, erlebt schon früh Dinge, die für andere oft unsichtbar bleiben.

Es sind Gespräche am Esstisch über Verantwortung, wirtschaftliche Entscheidungen oder auch Unsicherheiten. Es ist ein Blick auf Arbeit, der weniger mit festen Strukturen und mehr mit Gestaltungsmöglichkeiten zu tun hat. Und es ist häufig auch ein Gefühl von Verantwortung, das leise mitschwingt.

Pia beschreibt dieses Aufwachsen sehr treffend:

„Unternehmertum ist wie ein unsichtbarer Gast am Esstisch.“

Ein Satz, der die Lebensrealität vieler Unternehmerkinder auf den Punkt bringt.

Nachfolge – Möglichkeit statt Verpflichtung

Für Pia hat sich dieser eigene Weg früh abgezeichnet.

Schon als Kind spielte sie nicht „Mutter-Vater-Kind“, sondern gründete mit ihren Freundinnen ihr eigenes kleines „Unternehmen“ NTKS (steht für die Nachnamen ihrer Freunde, mit denen sie die Firma im Kinderalter gründete.)

Was damals spielerisch begann, ist heute Realität: Pia ist selbstständig als Finanzplanerin und unterstützt Menschen dabei, ihre finanzielle Zukunft bewusst zu gestalten.

Ein Schritt, der stark von ihrer Prägung beeinflusst ist – und gleichzeitig ganz eigenständig.

Denn auch das gehört zur Realität vieler Unternehmerkinder:
Die unternehmerischen Werte bleiben, auch wenn der Weg ein anderer wird.

Der eigene Weg: Selbstständigkeit statt Nachfolge

Ein zentrales Thema in Unternehmerfamilien ist die Frage der Nachfolge. Oft verbunden mit Erwartungen, manchmal auch mit Druck.

Bei Pia war das anders.

Die Möglichkeit, das Familienunternehmen zu übernehmen, war immer da – aber ohne Zwang. Diese Freiheit hat einen entscheidenden Unterschied gemacht. Denn sie schafft Raum für echte Entscheidungen.

Nicht aus Pflicht, sondern aus Überzeugung.

Und genau darin liegt eine wichtige Erkenntnis: Unternehmerkinder brauchen nicht nur Optionen, sondern auch die Erlaubnis, ihren eigenen Weg zu gehen.

„Finanzielle Unabhängigkeit bedeutet für mich Freiheit.“

Pia Kondermann

Pia Kondermann

Finanzielle Unabhängigkeit – ein unterschätztes Thema

Ein besonders wichtiger Teil unseres Gesprächs war das Thema Geld.

Denn gerade in Unternehmerfamilien ist Geld oft präsent – und gleichzeitig selten wirklich reflektiert. Es geht um Verantwortung, um Sicherheit, um Risiken. Aber weniger um die eigene Beziehung dazu.

Und genau hier wird es spannend.

Denn finanzielle Unabhängigkeit ist nicht nur ein wirtschaftliches Thema – sondern auch ein emotionales.
Es geht darum, eigene Entscheidungen treffen zu können. Nicht abhängig zu sein. Und Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen.

Gerade für Frauen – auch in Unternehmerfamilien – ist dieses Thema besonders relevant.

Unternehmerkind sein heißt auch: eigene Antworten finden

Was diese Folge so besonders macht, ist die Haltung dahinter.

Es geht nicht darum, den „richtigen“ Weg zu finden. Sondern den eigenen.

Viele Unternehmerkinder stehen früher oder später vor Fragen wie:

  • Was will ich wirklich – unabhängig von meiner Familie?
  • Welche Werte habe ich übernommen – und welche nicht?
  • Welche Rolle spielt Geld in meinem Leben?

Diese Fragen sind nicht immer leicht zu beantworten. Aber sie sind wichtig.

Fazit: Zwischen Prägung und Freiheit

Unternehmerkind zu sein bedeutet, mit einer starken Prägung aufzuwachsen.
Aber es bedeutet nicht, festgelegt zu sein.

Pias Geschichte zeigt, dass beides möglich ist:
Die eigenen Wurzeln wertzuschätzen – und trotzdem den eigenen Weg zu gehen.

Und vielleicht liegt genau darin die größte Chance:
Sich bewusst zu machen, was einen geprägt hat.

Und dann selbst zu entscheiden, was man daraus macht.

Deine Perspektive zählt

Wie ist Deine Beziehung zu Geld – geprägt durch Deine Unternehmerfamilie?

Wenn Du Lust hast, Dich damit näher auseinanderzusetzen, bist Du herzlich eingeladen, an meiner anonymen Umfrage teilzunehmen: Hier geht es zur Survio-Umfrage

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